Blutspende aus Nabelschnur und Plazenta


Mir begegnet Werbung die wichtige Fakten auslässt. Also wird’s Zeit für ein paar Infos an werdende Eltern.

Ich erinnere mich noch an eine Zeit in den 2000ern, als ich eine junge Frau war und nicht ans Kinder kriegen dachte. Zu der Zeit wurde es ganz groß beworben, das Blut aus der Nabelschnur einfrieren zu lassen.


Jetzt der Zeitsprung ins Hier und Heute:

Nun hab ich mich kurz durch die aktuellen Angebote geklickt. Der Knaller meiner Recherche: Einfrieren + Fondssparplan. Für Rente und so. Und so? Gesundheitsprobleme natürlich! Also wirklich. Hättest du dir doch denken können?

Nein wirklich, es mag Familien geben, da ist das sinnvoll. Aber ich wage mal zu behaupten, dass das die Minderheit betrifft.


So nun geht es heute aber um die NabelschnurblutSPENDE.

Wir alle spenden gern. Am liebsten schmerzfrei und ohne Aufwand. Passt schon mal. ABER...


Vielleicht hast du schon davon gehört, die Nabelschnur lange aus-pulsieren zu lassen? Vielleicht sogar bis zur Geburt der Plazenta zu warten mit dem Abnabeln?

Das ist wirklich sinnvoll.

Die Nabelschnur verbindet Plazenta und Kind. Durch die Nabelschnur fließt das Blut des Kindes. Bis zur Plazenta und wieder zurück. Sie gehört zum Blutkreislauf des Kindes.

Ja, das Blut in der Plazenta und der Nabelschnur ist das Blut deines Kindes. Mindestens 30% des  Blutes fließen nach der Geburt von dort noch in dein Baby. Das sind ungefähr 100ml. Die sind auch von Natur aus für dein Kind vorgesehen.

Warum das Blut nicht sofort komplett in deinem Baby ist, hat die Natur auch gut angepasst. So lange die Plazenta noch mit dir verbunden ist, kann sie dein Kind noch bei der Anpassung ans Außen unterstützen.

Dieses Blut gehört deinem Kind und ist unfassbar wertvoll für den Start ins Leben. Eigentlich keine Frage, wo das Blut hinkommt. Dennoch kann es sein, dass du gefragt wirst.


Für wie sinnvoll du eine Blutspende mit dem Blut deines frisch geborenen Babys am Ende bewertest überlasse ich dir.  <3


 
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